Mein Traum vom Fliegen

Es begann mit einem Traum.

Wie ein Adler (mein Krafttier) durch die Lüfte schweben, über den Bergen und Bäumen. Das faszinierte mich schon immer. Daher beobachtete ich die letzten Jahre auch immer wieder die Gleitschirmflieger in den Bergen und dachte, dass ich auch irgendwann einmal “da oben” fliege.

Doch ich spürte, dass es dafür den passenden Zeitpunkt braucht. Denn einfach so fliegen is wohl nicht, da das Thema Vertrauen bei mir doch eine gewichtige Rolle spielt. Denn jedes Mal wenn ich dran dachte, kamen schon auch Gedanken hoch, die mir bei all der Faszination und dem Reiz ein mulmiges Gefühl bescherten…Angst, Zweifel, geht´s gut?

Und dann war da dieser Traum. Ich besuchte ein Seminar bei Liane Zink – einer über 70-jährigen Brasilianerin – zum Thema Bioenergetik und Körperarbeit. Dort bekamen wir die Aufgabe zu Träumen.

Doch nicht nur das. Wir sollten uns am nächsten Morgen möglichst genau daran erinnern, damit wir mit dem Geträumten arbeiten können. Gesagt getan…ich träumte nichts. Zumindest nicht in der Nacht. Ich schlief tief und fest. So “musste” ich den Traum am Tag nachholen…und das hat funktioniert.

Angeleitet von einer Teilnehmerin, entspannte und träumte ich also einen “Tagtraum”. Wandernd in der Bergen, ging ich bei schönem Wetter hinauf in Richtung Gipfel. Oben angekommen fragte ich mich, was ich hier mache. Mein Blick schweifte nach rechts und links…und da sah ich ihn. Links von mir lag am Hang ausgebreitet ein gelb-blauer Gleitschirm. Und wie magnetisiert zog es mich dorthin. Er wartete auf mich…es ist wohl soweit. Ich soll fliegen. Alles ging einfach…denn ich vertrauteIch begab mich in die Hände meines Piloten, wir legten das „Geschirr“ an und rannten kurz darauf los…wir flogen. Frei und leicht wie ein Adler. Ich lehnte mich zurück und durfte einfach geniessen…wie geil.

Doch dann hörte ich eine Stimme, die mir sagte: “Und nun komme langsam und in deinem Tempo wieder zurück, hier in den Raum…öffne langsam die Augen. Es war ja nur ein Traum. Doch so real und echt, dass mir klar war, dass ich ihn bald Realität werden lasse.

Im Anschluss sollten wir stellvertretend für den Traum ein Symbol (einen Traumfänger) basteln. Auch das ging einfach…heraus kam ich am Gleitschirm schwebend…

In der dann folgenden Nachbearbeitung kam deutlich zum Ausdruck, dass es bei diesem Traum wohl um VERTRAUEN ging. Loszulassen und darauf zu vertrauen, dass alles gut wird. Ausgestattet mit einem Gefühl des Vertrauens fasste ich in diesen Tagen den Entschluss: Ich werde dieses Jahr fliegen! Denn ich wusste ja wo. In den Bergen. Dort wo wir im August unseren Urlaub verbringen werden. Und so buchte ich nachdem ich wieder zu Hause war meinen Gleitschirmflug. Es gab kein Zurück mehr.

Ein Traum wird wahr.

Gesagt getan, wir kamen in den Bergen an und ich sah bereits am ersten Tag wie ein paar Gleitschirmflieger am Himmel schwebten. Jetzt brauchten wir nur noch das passende Wetter. Der Tag, den wir ursprünglich vorgesehen hatten, war tatsächlich nicht geeignet. Doch 2 Tage später war es dann soweit. Wir verabredeten und mit dem Piloten an der Talstation der Bergbahn. Oben am Berg hingen noch die Wolken…sie zogen so langsam bergaufwärts. Jo – so hieß der Pilot – berichtete mir deshalb, dass wir wohl ab der Mittelstation fliegen werden, dafür bis ins Tal. Für mich war das o.k., denn ich wollte ja einfach nur fliegen (und vertrauen). Auf der Mittelstation angekommen, schulterte ich den Schirm und wir gingen noch ein paar Meter bergauf bis zum Startplatz. Jetzt mussten wir nur noch warten, bis sich die Wolken vollends gelichtet hatten. Denn ohne Bodensicht ist kein Fliegen möglich (sinnvoll). Geduldig und voller Vorspannung warteten wir noch ne knappe Stunde…dann war es soweit. Wir legten – wie im Traum – den Schirm an und bereitete uns auf den Start vor.

Dann zählte Jo von 3 runter und wir rannten los….wir flogen. Uuuuhhhhow…..Hammer. Einfach nur genial. In der Luft gleitend schwebten wir unterhalb der Wolken und über den Bäumen ins Tal. Es fühlte sich einfach nur frei und leicht an und ich hatte gefühlt ein Dauergrinsen im Gesicht. Zwischendurch durfte ich den Schirm sogar mal steuern. Und so schwebten wir nach knapp 30 Minuten dem Boden entgegen.

Es war vollbracht. Ich hatte meinen Traum verwirklicht und auf besondere Art und Weise erleben dürfen, dass es letztlich (wieder einmal) darum ging zu vertrauen und es zu tun. Vertraue ich – traue ich mich – und daraus entsteht Selbstvertrauen.

Möchtest auch Du Deine Träume verwirklichen oder erkennen, welcher Schritt der nächste ist, dann traue Dich! Nimm einfach Kontakt zu mir auf und nutze die Gelegenheit, mir mitzuteilen, welche Träume Du gerne realisieren würdest (Dich aber vielleicht noch nicht traust). Ich freue mich auf Dich.

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